UKRAINE-NOTHILFE: DER WINTER IST IM ANZUG

In der Ukraine herrscht weiterhin Krieg. Der heranziehende Winter vergrössert die Not von Millionen betroffenen Menschen. Besonders hart trifft die kalte Jahreszeit Gebiete, die durch den Krieg verwüstet worden sind, sowie ärmere Nachbarländer, deren Infrastrukturen an ihre Grenzen stossen. Wie viele Hilfs- und Missionswerke arbeitet auch die SMG an verschiedensten Fronten, um die Not zu lindern und Hoffnung zu verbreiten. 

Karte Ukraine DE

Konkrete Nothilfe, seelische Betreuung von Flüchtlingen sowie die Unterstützung von Kirchen und christlichen Organisationen vor Ort sind weiterhin die Hauptanliegen der SMG. Die Betroffenen sind aktuell sehr auf unsere Unterstützung angewiesen: Die sonst schon prekäre Lage wird durch den kommenden Winter verschärft. Auch wenn bereits vielen Menschen in der Ukraine geholfen wurde – unter anderem dank der Grosszügigkeit von SpenderInnen. 

 

EIN RUCKSACK ALS HOFFNUNGSTRÄGER 
Besonders für Kinder sind eine Flucht und die Trennung von Familienangehörigen sehr traumatisierend. Darum produziert unser lokaler Partner der Kinderevangelisationsbewegung (KEB) einen besonderen Rucksack mit der Aufschrift «Hoffnung für die Ukraine». Wie SMG-Mitarbeiterin Susanna Zbären berichtet, sind sie mit einer Broschüre, die den Kindern den Krieg erklärt, biblischer Kinderliteratur, Lebensmitteln und Hygieneartikeln gefüllt. Die Rucksäcke kommen gut an und zaubern betroffenen Kindern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. 

Zerstoerung_Web.jpg
Zerstoerung_Web.jpg
Zerstoerung_Web.jpg

ZERSTÖRTE KEB-ZENTRALE  
Die Hauptzentrale der KEB in der Nähe von Kiew ist eine Zeit lang von russischen Soldaten als Basislager genutzt worden. Nun sind in dem kürzlich renovierten Gebäude fast alle Fenster eingeschlagen, im Innern wurde mutwillig verwüstet und zerstört. Vor dem Wintereinbruch müssen die Fenster und anderes mehr repariert werden, damit diese Räumlichkeiten für die über 70 MitarbeiterInnen wieder nutzbar sind. Auch soll das Gebäude für Kriegsbetroffene als Zufluchtsort dienen. 

FLÜCHTLINGSARBEIT IN RUMÄNIEN  
Viele ukrainische Kriegsbetroffene flüchten auch ins benachbarte Rumänien, wo Susanna Zbären und Nicole Triff als SMG-Mitarbeiterinnen im Einsatz stehen. Zusammen mit lokalen Partnern betreiben wir Flüchtlingsunterkünfte in Lotrioara und Târgu Mureş. Hier werden Familien und Menschen jeden Alters aufgenommen. Ein grosses Anliegen ist es, den Flüchtlingen nicht nur ein Dach über dem Kopf zu bieten, sondern ihnen ganzheitlich zu helfen. So werden Gottesdienste und Gebet angeboten, Mahlzeiten ausgegeben, Englisch und Rumänisch unterrichtet und zusammen medizinische oder alltägliche Probleme bewältigt. Da die Infrastruktur nicht für die Beherbergung von Menschen in kälteren Monaten gebaut ist, fallen momentan kostspielige Sanierungen an. 

 

DIE HOFFNUNG BLEIBT 
Diesen Menschen auf der Flucht zu helfen, ist sehr herausfordernd und lässt sich nicht von heute auf morgen bewerkstelligen. Wir im Westen Europas tun gut daran, uns nicht an den Krieg in der Ukraine zu gewöhnen. Bleiben wir dran und unterstützen weiterhin, wo es möglich ist: Im Gebet, finanziell und mit praktischer Hilfe. Wir laden Sie ein, zusammen für Hoffnung, Frieden und Versöhnung im Ukraine-Konflikt einzustehen. Herzlichen Dank! 

GEMEINSAM MIT DIR MACHEN WIR MISSION MÖGLICH

Die SMG ist ein christliches Missions- und Hilfswerk mit über 200 MitarbeiterInnen weltweit. Mit deiner Spende an die SMG hilfst du mit, damit solche Geschichten wahr werden.

Neuste Stories

5 marks of mission

5 MERKMALE DER MISSION

Um Mission gemeinsam zu ermöglichen, ist ein einheitliches Missionsverständnis entscheidend. Die Initiative «Zukunft Mission» lädt ein... und orientiert sich an den «Five Marks of ...
Peru

BEREISE PERU

Warst du schon mal in Peru? Voller Vorfreude bieten wir dir folgende einmalige Gelegenheit an: Entdecke Peru auf eine ganz besondere Weise - mit SMG-Missionsleiter Beat Leuthold und seiner Frau, ...
Freundeskreis

Die Geschichte der SMG

Das Ende des Zweiten Weltkriegs markierte eine Zeit des Aufbruchs. Es waren «Junge Wilde», vornehmlich aus Amerika, welche sich vom 15. bis 22. August 1948 auf dem Beatenberg trafen. ...